Soziale Epilepsieberatungsstelle

Das Leben besteht nicht nur aus Erfolgserlebnissen. Beruf und Ausbildung, der Führerschein oder auch Familie und Partnerschaft: die Probleme von Epilepsie Erkrankten und deren Angehörige und Freunde sind so vielfältig wie die Anforderungen, die das Leben an sie stellt. Oft treffen institutionelle Belastungsfaktoren (z.B. Leistungsanforderungen, Mobilität oder fehlende Anleitungen) mit den individuellen, zu bewältigenden Entwicklungsaufgaben zusammen. Dies kann zu Schwierigkeiten führen, die weitere Probleme nach sich ziehen. Oft haben dabei persönliche Schwierigkeiten psychologische Probleme zur Folge, und umgekehrt führen Probleme im Lebensalltag häufig zu persönlichen Krisen.

Nicht immer lassen sich solche Krisen schnell und aus eigener Kraft überwinden. Damit aus der Krise kein unüberwindliches Problem wird, gibt es in Sachsen-Anhalt zwei Möglichkeiten sich helfen zu lassen.

Folgende Schwerpunkte bildet die Epilepsie-Beratung:

  • Unterstützung bei der Krankheitsverarbeitung
  • Beratung und Unterstützung zu Fragen des Alltags wie Berufswahl, Bewerbung, Gefährdungsbeurteilung am Arbeitsplatz, Partnerschaft, Kinderwunsch, Schule …
  • Unterstützung zur wirtschaftlichen Sicherung wie z.B. Wohngeld, Grundsicherung; Leistungen der Kranken- und Pflegekassen, der Agentur für Arbeit, der Rentenversicherung; weitere finanzielle Hilfsmöglichkeiten; Pflegeversicherung
  • Unterstützung bei rechtlichen Fragen wie Schwerbehindertenausweis, Führerschein, Kündigungsschutz, Haftung und Aufsichtspflicht, persönliches Budjet stufenweise Wiedereingliederung , Rehabilitationsmöglichkeiten, Leistungen zur beruflichen Rehabilitation/ Umschulung Beratung zu Vorsorgevollmachten etc.
  • Vermittlung zu externen Beratungsstellen und Selbsthilfegruppe

Unsere Beraterin:
Soz.päd. Rita Hense

Sprechzeiten:

dienstags: 09.00 Uhr – 14.00 Uhr
mittwochs: 14.30 Uhr – 19.30 Uhr

Beratungsstelle, Scharnhorstring 18, 39130 Magdeburg
Tel: 0391-7232059 oder 0391 – 6714415





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